Vater Sohn Beziehung „Wenn der Vater mit dem Sohne...", ja, dann ist am Anfang die Beziehung von Stolz und Liebe geprägt. Der Vater träumt davon, was er mit dem kleinen Bündel Leben in seinem Arm zukünftig alles erleben wird, von Sportveranstaltungen bis hin zu gemeinsamen „Geheimnissen". Hier ist jemand, der uneingeschränkt und voller Liebe zu dem Vater aufschauen wird. Doch so schön diese Illusion auch ist, oft in den ersten Jahren auch gelebt werden kann, irgendwann kommt der Punkt, da Vater und Sohn in gegenseitigen Widerstand gehen. Vater - Sohn Beziehungen sind sehr oft schwierig und voller Konflikte, Auflehnung, Ansprüche und Missverständnisse. Diese Schwierigkeiten machen die Vater und Sohn Beziehungen nicht einfach. Oft funktioniert solche Beziehung bis zum gewissen Alter reibungslos. Erst wenn die Pubertärphase beim Sohn eintritt und sich der Körper verändert stoßen Vater und Sohn oft an ihre Grenzen. Und ähnlich wie bei Müttern und Töchtern sind diese Grenzen von unbewusster Rivalität geprägt. Ein zweiter Mann wächst im Familienverbund auf, der früher oder später seine Rechte als vollwertiges Mitglied in Anspruch nehmen wird. Da Männer zudem bis ins hohe Alter zeugungsfähig bleiben, wird der Sohn auch diesbezüglich mit Eintritt der Geschlechtsreife zum Konkurrenten. Die entstehenden Konflikte äußern sich häufig in Anforderungen des Vaters an den Sohn, die dieser nicht erfüllen kann oder will und andererseits in der In-Frage-Stellen der bisher uneingeschränkten Vorbildwirkung des Vaters durch den Sohn und vom Kampf letzteren um Anerkennung durch den Vater. Begreifen Väter nicht, dass Söhne kein Rivale in der Familie ist, unterstützen sie nicht beim Lösungsprozess, bleiben diese Konflikte häufig ein Leben lang bestehen. |